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2016

Robuste Schönheit auf den zweiten Blick

27. Juli 2016

Das MeisterSinger-Mauerblümchen: Warum sich manche Modelle erst auf den zweiten Blick als ideale Uhr erweisen – die Taschenuhr, zum Beispiel.

„Mauerblümchen“ heißen seit jeher Menschen, die häufig übersehen werden – bei der Aufforderung zum Tanz etwa oder bei Beförderungen. Mauerblümchen gibt es auch unter den Produkten eines Herstellers, nicht zu verwechseln mit Ladenhütern: Während Letztere häufig zu Recht den Laden hüten, ist das Mauerblümchen eine echte Entdeckung. Mauerblümchen sind unscheinbar – und das kann auch heißen: unprätentiös, dezent, zurückgenommen. Ihre Qualität, auch die gestalterische, sieht man ihnen nicht im Vorübergehen an, nicht auf den ersten Blick, aber auf den zweiten. Es ist schon kein Zufall, dass im Volksmund das Zimbelkraut „Mauerblümchen“ genannt wird: Seine zugegeben kleinen Blüten sind bei genauem Hinsehen von ganz besonderer Form und Farbe, die Botaniker des Mittelalters nannten sie „Nabel der Venus“. Natürlich ist zu diesem zweiten Blick niemand verpflichtet, zumal wenn rechts und links vom Mauerblümchen ganz Anderes seine Aufmerksamkeit verlangt. Aber es erlebt, wer einen zweiten Blick versucht, womöglich eine Überraschung, weil er unerwartete Qualitäten findet: ästhetische wie technische Argumente für ein Produkt, das nicht jeden lautstark auf sich aufmerksam macht, das aber sein Besitzer umso intensiver – und exklusiver – schätzt, weil er es erst zu schätzen gelernt hat.

Wird wiederentdeckt – die Taschenuhr

Ein Mauerblümchen von subtiler Schönheit und robuster Technik hat auch MeisterSinger im Sortiment – die Taschenuhr. Sie folgt besonders konsequent den konzeptionellen Maximen der Marke und dem Zeitgefühl der Menschen, die ihren Tag nicht in kleinste Zeiteinheiten teilen und sich nicht von Sekunden jagen lassen: Zum einen weil sich der Unternehmensgründer Manfred Brassler beim Entwurf seiner Einzeigeruhren auch von frühen Taschenuhren inspirieren ließ. Zum anderen weil, wer seine Zeit selbst regiert, die Uhrzeit nicht ständig am Handgelenk vor Augen zu haben braucht. Möchte der Besitzer einer solchen Taschenuhr dann und wann wissen, wie spät es ist, zieht er sie hervor und erfreut sich an ihrer ausgewogenen Gestaltung. Das flache Gehäuse aus Edelstahl rahmt ein großes Zifferblatt, wahlweise weiß oder elfenbeinfarben. Darauf ist mühelos die Zeit abzulesen, die der einzelne, gebläute Stundenzeiger weist. Angetrieben wird die Uhr von einem traditionsreichen Schweizer Taschenuhrkaliber (Unitas 6498-1): Der Besitzer zieht es von Hand an der Krone bei 12 Uhr auf, dort, wo auch die Edelstahlkette der Uhr befestigt wird. Ein schönes Ritual. Und eine Uhr für Kenner, die solche Qualität nicht übersehen.

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