salthora - MeisterSinger
2014

Salthora – die Zeit im Fenster

19. März 2014

MeisterSinger präsentiert auf der Baselworld 2014 eine „springende Stunde“.

Wir teilen unsere Tage in zweimal zwölf Stunden. Die Zahlen von eins bis zwölf markieren überschaubare Zeiträume, deren Bedeutung uns von klein auf vertraut ist oder die wir uns im Laufe unseres Lebens eingerichtet haben: Morgenstunden, Mittagszeit, Fünf-Uhr-Tee und Feierabend. Es ist die Angabe der Stunde, die uns im Tageslauf die Orientierung gibt.
Auf den meisten analogen Uhren, auf digitalen sowieso, wird dem gar nicht entsprochen. Sie zeigen die Stundenzahl neben den kleinteiligen Einheiten Minute und Sekunde. Dass die Zeigerdicke – und nicht etwa die Länge – die Hierarchie bestimmt, müssen wir erst mühsam lernen.

Die neue Salthora von MeisterSinger zeigt in einem kreisrunden Fenster bei 12 Uhr deutlich das Wesentliche an: die Stunde. Erreicht nach 60 Minuten der einzelne Nadelzeiger die Mitte des Fensters, erscheint blitzartig die nächste Stundenzahl im Fenster.

Das Anzeige-Prinzip der „springenden Stunde“ gehört zu den traditionellen Spezialitäten der Feinuhrmacherei. Anders als bei Scheibenuhren, bei denen sich statt eines Zeigers eine mit Zahlen beschriftete Platte langsam in einen Zifferblattausschnitt dreht, wechselt hier die Angabe blitzartig zu Beginn der neuen Stunde. In den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden erste Armbanduhren mit dieser Komplikation ausgerüstet und stellten die Stunde prominent über nachrangige Details wie Minuten und Sekunden.

MeisterSinger hatte bei der Entwicklung seiner Salthora besondere Ansprüche:
–    Der Sprung sollte genau zur vollen Stunde erfolgen, mit einer maximalen Toleranz von zehn Sekunden.
–    Die Stundenzahl sollte nicht ins Fenster wackeln oder taumeln, sondern augenblicklich präzise in die Mitte des Fensters springen.
–    Die dafür nötige Kraft, aus demselben Federhaus gespeist wie das übrige Uhrwerk, durfte dessen gleichmäßigen Lauf nicht beeinträchtigen.

MeisterSinger hat für das bewährte Schweizer Automatikwerk ETA-2824-2 ein Modul konstruiert, das diese Aufgaben überzeugend erfüllt. Fein austarierte Mechanik sorgt für den pünktlichen und exakten Sprung. Die Spannung für den Schaltarm der Stundenscheibe baut eine auf dem Minutenrad angebrachte Schnecke im Laufe von 60 Minuten auf; dem Federhaus wird darum nicht schlagartig, sondern kontinuierlich

Kraft entzogen und das Gangverhalten nur minimal beeinflusst. Lohn der Präzisionsarbeit ist neben dem optischen auch ein akustisches Erlebnis: wenn der Träger an einem leisen, aber satten Klacken hört, dass eine neue Stunde begonnen hat.

Optisch ist die Salthora eine typische MeisterSinger-Uhr: die Stundenziffern im Fenster bei 12 Uhr sind in derselben feinen Serifenschrift gehalten wie die Minutenindizes und – natürlich – immer zweistellig. Die Salthora hat ein Edelstahlgehäuse mit einem Durchmesser von 40 Millimetern und wird mit vier verschiedenen Zifferblättern angeboten, darunter einem in kräftigem Saphirblau. Das Stundenfenster ist in allen Varianten weiß und hebt sich besonders von den dunklen Blättern deutlich ab.

Erhältlich ist die Salthora ab April, wahlweise mit weißem, saphirblauem, anthrazit- oder elfenbeinfarbenem Zifferblatt und ausgestattet mit Kalbslederband inklusive Faltschließe.

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